Gastronomenball 2015 – „Kulinarrische Nacht“ der Münchner Gastronomie

der Ball der Gastronomen

Sie ist einer der Höhepunkte der Münchner Ballsaison, die „Kulinarrische Nacht der Gastronomie“ im Bayerischen Hof in München. Traditionell feiern die Gastronomen und Hoteliers gemeinsam mit Politikern, Brauern, Wiesnwirten, Unternehmern und sonstigen Feinschmeckern am Jahresanfang sich selbst und ihre Gäste. Schneesturm und eisige Kälte draußen, hauchzarte Abendroben und nackte Füße in High Heels drinnen. Empfangen wurden über 500 Gäste von den Gastgebern des Abends Gunilla Hirschberger, Peter Inselkammer, Conrad Mayer, Christian Schottenhamel und einem Glas Fürst von Metternich. Gunilla Hirschberger hat 2014 Birgit Netzle-Piechotka im Vorstand der DEHOGA Bayern (Kreisstelle München) abgelöst.

Abgelöst wurde auch das bisherige Konzept des Balles. Hatte man in den letzten Jahren auch im Obergeschoss des Festsaales gefeiert, waren dieses Jahr alle Plätze an Tischen im Parterre. Zur Enttäuschung vieler Gäste wurde auch das berühmte Buffet des Gastronomenballs abgelöst durch ein Viergänge-Menu. Einige bemängelten auch die fehlende Kommunikation, da „man ja mit den Leuten zusammensitzt, mit denen man immer zusammen ist.“ Für Vorstand Conrad Mayer ist das neue Ballkonzept eine sehr gute Lösung. Mayer: „Der erste und zweite Stock ist nicht so gut verkauft worden, hier im Parterre kriegen wir 510 Leute unter. Für ein Bufett ist kein Platz mehr. Deshalb haben wir uns zu einem Viergängemenu entschlossen. Es wird getanzt, es gibt Showeinlagen und es kann geratscht werden. Was für uns Gastronomen und Hoteliers ganz besonders wichtig ist. Auf jeder Seite im großen Parterrebereich gibt es eine Band, somit gibt es keine besseren und keine schlechteren Plätze, eine sehr demokratische Sitzweise.“

Geratscht wurde schon beim Aperitif, erst nach mehrmaliger Aufforderung doch bitte endlich Platz zu nehmen, konnten Conrad Mayer und Gunilla Hirschberger die Gäste noch einmal offiziell begrüßen. Mit einem großen Blumenstrauß hat sich Mayer anschließend bei Birgit Netzle-Piechotka für ihr jahrelanges Engagement im Vorstand bedankt. Blumen gab es ebenfalls für Veronika Böck für ihre ausgezeichnete Arbeit im Sekretariat der Kreisstelle München

Die kulinarischen Erwartungen der Kollegen wurden von der Küche des Bayerischen Hofes nicht enttäuscht. Bei
Dreierlei vom Hummer – Bisque, Bonbon und Tellersülze, Roulade vom Seeteufel an Safranschaum mit Rote Bete Risotto, BayernOX Hochrippe und Filet und Dessert Variationen von der Etagere stellten viele fest, dass man „die heiße Schlacht am kalten Buffet“ nicht vermisse.

Getanzt wurde die ganze Nacht begleitet von der Showband Joe Williams und der Showband Smile. Die unendliche Biegsamkeit des menschlichen Körpers bewies bei der Showeinlage eindrucksvoll die Künstlerin Maria Sarach-Popazova von Schuhbeck‘s Theatro.

Ebenso begeistert und überrascht waren die Gäste, vor allem Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, von den gekonnten und geistreichen Darbietungen des Magiers Ully Loup (Schuhbeck’s Theatro).

Die Veranstalter waren „total zufrieden, daß das neue Konzept so gut angenommen wurde“.

Auszug aus der Gästeliste:
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Landtagsabgeordnete Markus Blume, Klaus Stöttner, Diana Stachowitz, Bürgermeister Josef Schmid, die Stadträte Helmut Schmid, Gabriele Neff und Richard Quaas, Wiesn-Ehrenrat Hermann Memmel, Wiesn Stadtrat Georg Schlagbauer, die Wiesnwirte Peter Inselkammer, Wiggerl Hagn, Lorenz Stiftl, Ricky Steinberg, Silja Schrank-Steinberg und Christian Winklhofer, Promi-Wirt Hugo Bachmaier, die Brauerei Bosse Bernhard Klier (Spaten) Werner Mayer (Augustiner), Georg Schneider (Schneider Weisse)m Andreas Steinfatt (Hacker-Pschorr), Günter Kador (Löwenbräu), Dr. Michael Möller (Hofbräu), Angela und Franz Inselkammer (Brauerei Aying), Manfred Newrzella (Verein Münchner Brauereien), Dr. Lothar Ebbertz (Bayeischer Brauerbund), Regisseur Otto Retzer, Sängerin Linda Jo Rizzo, BGH Präsident Ulrich Brandl, BGH Vizepräsidentin Angela Inselkammer, BGH Geschäftsführer Susanne Droux und Frank-Ulrich John.

Ingeborg Hoffmann

 

 

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