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Braukunst Live 2015 – Fünffach gehopfter HALLODRI

Braukunst in München

Bereits zum vierten Mal präsentiert sich in München die internationale Bierszene auf der Braukunst Live (6. bis 8. März 2015). Konnte man zu Beginn der Braukunst Live im Jahre 2012 noch gemütlich durch die Gänge schlendern, herrscht mittlerweile eine drangvolle Enge. Knapp einhundert Aussteller präsentieren auf restlos ausverkaufter Fläche alles rund um das Thema Bier. Bereits eine Stunde vor Eröffnung am 6. März warteten einige hundert Besucher vor dem MVG Museum auf Einlass.

Im Fokus des dreitägigen Festivals rund um den Gerstensaft stehen die sogenannten „Craft-Biere“. Handwerklich gebraute Biere wie „Hobby Strong Season“ von Braufactum (Radeberger) oder der „Fünffach gehopfte Hallodri“ der Hofbräu München. Der Hallodri ist ein untergäriges infiltriertes Spezialbier mit einer Stammwürze von 13 % und einem Alkoholvoumen von 5,5, % und wird jedes Jahr neu für die Braukunst Live gebraut. Das Besondere ist die fünffache Hopfung. Nach der Grundhopfung wird der Gerstensaft nach dem „Ausschlagen“ (Entfernung der nicht gelösten Hopfenbestandteile) und der Kühlung weitere viermal gehopft. Brauerei-Direktor Dr. Michael Möller: „Unsere Brauer haben wieder einen tollen Job gemacht. Erstaunlich für mich war, dass man die 37 Bittereinheiten (Bitterstoffe im Bier) überhaupt nicht herausschmeckt. Der Hallodri ist ein süffiges Bier, weich im Antrunk und malzig im Nachtrunk.“

Nicht nur die großen Brauereien wie Bitburger, Köstritzer, Radeberger und Schneider-Weisse, auch kleine Privatbrauereien wie Schnitzlbaumer aus Traunstein oder die Schlossbrauerei Au-Hallertau brauen mittlerweile ihr eigenes Craftbier. Braumeister Philipp Frauendörfer von „Headless Brewing“ (Brauerei Schnitzlbaumer Traunstein) : „Tief verwurzelt in der Tradition der Bierbrauerei sind wir offen für außergewöhnliche Biere.“ Ihr Craftbier nennen sie allerdings nur schlicht: „Ein modernes Bier“. Georg Schneider von Schneider-Weisse hat sein Bier nach seiner Urgroßmutter Mathilda benannt, „Mathilda Soleil“.

Insgesamt ist die Brauszene vielfältig und kreativ wie nie zuvor. Leidenschaft, Vielfalt und Experimentierfreude zeichnen alle aus.

Ingeborg Hoffmann

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