Petra Reiter strickt am Weltfrauentag für Tolerenz und ein buntes Stadtleben

Petra Reiter München

Stricken macht SpaßMünchner KulturVERSTRICKUNGEN ist eine Projektreihe, die mit Urban Knitting an prominenten Orten und Plätzen symbolisch Zeichen setzt: Für Toleranz, interkulturelle Kommunikation, nachbarschaftliches Miteinander und ein buntes Stadtleben. Dabei ist Stricken und Häkeln Mittel zum Zweck für die Begegnung von Menschen aus anderen Kulturen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden und beim gemeinsamen Handarbeiten weitere Gemeinsamkeiten entdecken. Projektleiterin Agnes Forsthofer: „Die Idee ist, dass man die Münchner Kultur verstrickt. Beim Stricken ist es egal ob man eine rechte oder linke Masche strickt, Hauptsache man strickt sie richtig.“

Im Verlauf des Aktionsjahres werden bei Großveranstaltungen, wie dem Streetlife-Festival und dem Weltspieltag, mehr und mehr Münchner Mitstricker/innen motiviert, sich für ein buntes Stadtleben zu engagieren. Ziel ist es, zum Oktoberfest ein großes Zeichen im Münchner Stadtbild zu setzen.

Stricken in München Schirmherrin der Aktion ist Petra Reiter, Gattin von Münchens OB Dieter Reiter. Sie war zur Auftaktveranstaltung und dem gemeinschaftliche Stricken am Weltfrauentag, 8. März 2015, in das Kulturzentrum am Giesinger Bahnhof gekommen. Petra Reiter: „Ich habe früher sehr viel gestrickt hat, leider habe ich heute dafür keine Zeit mehr“.

In ihrer Begrüßungsrede betont Petra Reiter, dass der Weltfrauentag ein sehr wichtiger Tag ist, da an diesem Tag die Rechte der Frauen für einen Tag in den Mittelpunkt gestellt werden. Leider gäbe es immer noch viele Ungerechtigkeiten gegen Frauen. „Weibliche Embryonen werden immer noch abgetrieben, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und Ehrenmorde sind immer noch an der Tagesordnung“ so Petra Reiter.

Knapp vierzig Strickbegeisterte aus unterschiedlichen Ländern haben mit bunter Wolle gemeinsam gestrickt oder es zumindest versucht. Angeleitet durch Philomena und Victoria haben sich einige, vor allem die Männer, im „Handstricken“ ohne Nadeln versucht. Dabei wurden innerhalb kürzester Zeit erstaunliche Ergebnisse erzielt. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen wurden die Stricklektionen kurzerhand auf den Giesinger Bahnhofvorplatz verlegt.

Zum Schluss wünschte Münchens First Lady noch allen „fröhliche Verstrickungen“. Sie will „auf jeden Fall“ am nächsten gemeinschaftlichen Stricken wieder teilnehmen.

Ingeborg Hoffmann

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