Stefan Raab hört auf

Am Mittwochabend gab Pro7 über Twitter die Nachricht bekannt, dass sich der 48-jährige Entertainer nach jahrelanger TV-Karriere vom Fernsehen verabschiedet. Es ist ein Schock für alle Raab-Fans, dass die Ära mit dem Kult-Star und Multitalent zu Ende geht.

Bekannt wurde der gelernte Metzger durch die VIVA-Fernsehsendung „Vivasion“, die er 1993 bis 1998 moderierte. In Bezug auf Konzept und Moderator wird Vivasion oft als Vorgänger von TV total gesehen. 1999 wechselte Raab zu Pro7 und ging mit TV total anfangs wöchentlich und seit 2001, vier mal pro Woche auf Sendung.

Obwohl der Sender ihm nach 16 Jahren eine mehrjährige Vertragsverlängerung anbot, entschied Raab sich laut Pro7, nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung, dennoch dagegen.
Laut BILD kommentierte der Pro7-Senderchef Wolfgang Link, dass mit Raabs Entschluss, seine TV-Karriere zu beenden, eine TV-Ära zu Ende geht. „Stefan Raab hat Pro7 und das deutsche Fernsehen geprägt. Er hat uns viele neue Shows und unzählige magische Momente geschenkt.“

Nach zahlreichen Tätigkeiten in der Musik-, Film- und Werbebranche und eigenen erfolgreichen Shows, will Raab nun zum Ende des Jahren 2015 aufhören. Neben „Schlag den Raab“, „Das große TV total Turmspringen“ und der „WOK Weltmeisterschaft“, bewies sich Raab auch beim Songwettbewerb „Eurovision Song Contest“ mit seiner eigenen Castingshow „Unser Song für Oslo“, aus der 2010 die Sängerin Lena Meyer-Landrut hervorging, die den Contest erstmals seit 1983 wieder nach Deutschland holte. Für seinen Wettbewerb „Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star“ erhielt er 2005 sogar den Grimme-Preis. Obwohl Raab nach 2180 ausgestrahlten „TV total“ Sendungen zuletzt mit zurückgehenden Einschaltquoten zu kämpfen hatte, gilt die Show als die am längsten existierende Late-Night-Show im deutschen Fernsehen.

Über genaue Hintergründe, warum Raab seine Karriere beendet, ist noch nichts bekannt. Laut ZEIT betonte Raab aber, dass die Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Sender im „besten Verhältnis, das man haben kann“, beendet wird.

Bild: Pro7-Press

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