Hollywood meets Classic

Vanessa Perez, Jan Vogler, Hans-Georg Bode, Mira Wang und Bill Murray

US-Schauspieler Bill Murray gab bei Konzertabend in Berlin Gas und begeisterte VIPs von Herbert Knaup bis MC Fitti

Mannomann… Hollywood-Star Bill Murray („Lost in Translation“) „rockte“ Berlin. Und das bereits einen Tag bevor er in der Hauptstadt zum „GQ Man of the Year“ gekürt wurde! Der US-Schauspieler war der umjubelte Star bei der großen „Dinner Night“: Einer spannenden Mischung Konzert und Lesung, zu der Volkswagen am Mittwochabend unter dem Motto „Billy Murray, Jan Vogler & Freunde“ 180 VIPs geladen hatte. Murray war – wie der Titel des Events schon sagt – nicht nur Gast, sondern stand selbst auf der Bühne. Und bewies, dass er nicht nur schauspielerisch, sondern literarisch und auch als Sänger einiges drauf hat! Er las Texte, u.a. von Capote und Hemingway, sang und tanzte, während Jan Vogler, der Intendant der Dresdner Musikfestspiele und einer der weltweit besten Cellisten, und seine Künstler mit Stücken von Bach und Beethoven bis Hendrix für weitere musikalische Highlights sorgten.

Ludwig Trepte und Ehefrau Deborah Trepte
Ludwig Trepte und Ehefrau Deborah Trepte

„Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Abend gefreut und konnte es gar nicht erwarten, hier auf der Bühne zu stehen. Wir sind mit diesem Programm bereits vergangenen Sonntag im Yacht Club in New York aufgetreten – und jetzt in Berlin. Die Möglichkeit, mit der Geschichte zu spielen ist einfach großartig“, erzählte Murray tagsüber bei der Pressekonferenz im Volkswagen Group Forum, wo er sich bestens gelaunt (und ganz lässig in Pullover und Jeans) präsentierte und alle mit seinen Jokes begeisterte: Er schnappte sich kurzerhand ein Tablett mit Häppchen und ging damit durch die Reihen. Und dann gab er auch noch eine Kostprobe seiner Deutsch-Kenntnisse: „Schwing’ die Hufe, Baby!“ Sieht er sich als Musiker oder als Schauspieler? „Heute Abend bin ich Musiker. Und Morgen? Morgen mache ich vielleicht Ihr Haus sauber“, scherzte er und meinte dann etwas ernster: „Ich habe keinen festen Plan. Ich mache das worauf ich Lust habe.“ Wie kamen Bill Murray und Jan Vogler zusammen? Vogler: „Das Projekt ist aus einer Freundschaft heraus entstanden. Ich habe Bill Murray vor einigen Jahren am  Flughafen kennen gelernt. Ich habe ihn gebeten, kurz auf mein Cello aufzupassen und habe ihn ehrlich gesagt gar nicht gekannt. Er hat sich sehr für mein Instrument interessiert. Auf der Brooklyn Bridge ist dann die Idee zu diesem Projekt entstanden.“ Wer hat das Programm ausgewählt? Murray wie aus der Pistole geschossen: „Jan Vogler. Ich habe nur „ja“ gesagt.“

Das Konzert im Berliner Drive Volkswagen Group Forum war nur ein kleiner Vorgeschmack: Murray wird gemeinsam mit Vogler im nächsten Jahr auf Welttournee gehen. Am 4. Juni 2017 wird es im Rahmen der 40. Dresdner Musikfestspiele ein Gastspiel in Dresden geben. Murray hatte dann bereits im Jahr 2013 auf Einladung von Vogler die Dresdner Musikfestspiele in der Gläsernen Manufaktur besucht. Am Tag nach dem Konzert darf er sich in Berlin den Preis als „Mann des Jahres“ abholen. Wie fühlt sich das an? Auch hier hatte Murray einen coolen Spruch parat: „Wahrscheinlich sind ihnen die anderen Stars ausgegangen“, meinte er trocken. „Man muss nur lange genug leben, dann bekommt man einen Preis.“ In Berlin fühlte er sich sehr wohl  – trotz Jet Lag und einer kurzen Nacht. Er hatte natürlich die US-Präsidentenwahl mitverfolgt: „Wichtig ist die Frage, warum es so passiert ist“, so Murray. „Ob es funktionieren wird – wir werden sehen.“ Er freute sich auf die nächsten Tage in Berlin: „Ich war noch nie im Herbst hier und finde es toll dass dieses Mal noch Blätter an den Bäumen sind. Ich werde in den nächsten Tagen auf jeden Fall die Museumsinsel besuchen und einige Restaurants. Und vielleicht gehe in den KitKatClub –  mit Jan, denn er kommt ja von hier.“

Standing Ovations und viel Applaus gab es für Murray, Vogler und Co. nach der 60minütigen Show. Die Gäste zeigten sich begeistert. „Ein interessante Verbindung von großer Musik und großer Literatur“, lobte Schauspieler Herbert Knaup, der mit seiner Frau Christiane gekommen war. „Wir sind beide Bill Murray-Fans. Er ist cool, lässig und überhaupt nicht abgehoben. Ein Typ zum Pferdestehlen.“

Herbert Knaup und Ehefrau Christiane Knaup
Herbert Knaup und Ehefrau Christiane Knaup

„Eine coole Sache“, befand auch Musiker MC Fitti, der sich für den Abend schick in Schale, genauer gesagt in einen dunklen Anzug geworfen hatte: „Ich ziehe mit immer mal gerne ein Klassik-Konzert rein. Vor allem dann wenn einer wie Bill Murray dabei ist. Seinen Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ habe ich x-fach gesehen.“
„Ich bin ein absoluter Murray-Fan“, verriet auch Schauspieler Ludwig Trepte, der mit seiner Frau Deborah gekommen war. „Ich war sehr gespannt auf den Abend – auch der Musik wegen. Ich liebe Musik und besuche immer öfter auch Klassikkonzerte.“
„Bill Murray und Jan Vogler sind ein starkes Duo. ebenso wie Volkswagen und die Dresdner Musikfestspiele. Wir freuen uns, dass wir das Festival und den Dresdner Kreuzchor auch im Jubiläumsjahr wieder unterstützen werden und bereits heute beim Gastspiel der Dresdner Musikfestspiele hier in Berlin so viele wunderbare Kulturpartner zusammenbringen“, so Benita von Maltzahn (Leiterin Kultur & Gesellschaft Volkswagen AG).

Die Location war für diesen Abend in einen New Yorker Club im Stil der 60er Jahre umgestaltet worden.  Die coole Atmosphäre, großartige Musik und Literatur genossen außerdem: Geigerin Mira Wang, die Ehefrau von Jan Vogler, die bei Konzert ebenfalls auftrat, Schauspielerin Claudia Eisinger („Mein Lieblingsfilm von Bill Murray ist ‚Lost in Translation’“), Hans-Gerd Bode (Leiter Konzernkommunikation Volkswagen AG), Udo Kittelmann (Direktor der Berliner Nationalgalerie), GQ-Chefredakteur Jose Redondo-Vega, Künstler Andreas Mühe (Halbbruder von Schauspielerin Anna Maria Mühe), TV-Moderatorin Gaby Papenburg, die Designer Dawid Tomaszewski und Marina Hoermanseder, Günther Graf von der Schulenburg, die Schauspieler Numan Acar („Homeland“) und Erdan Yildiz („Tatort“), Tita Gräfin von Hardenberg, uvm.

Für Murray und auch die Dresdner ging es am nächsten Tag im Programm gleich weiter. Der Dresdner Kreuzchor eröffnete mit Herbert Grönemeyer und seinem Song „Männer“ die GQ-Gala und Murray durfte sich dort den Preis in der Kategorie „Legende“ abholen.

Bilder: M.Nass/ Brauer Photos für VW

Über Markus Mensch 215 Artikel
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