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Nordic Walking Tipps von Astrid Förster

Nordic Walking

Starte fit und schwungvoll mit Nordic Walking ins neue Jahr

und setze gleich zu Beginn Deine guten Vorsätze mit Nordic Walking in die Tat um!
Kaum sind die Festtage mit den köstlichen Leckereien vorbei, machen sich viele von Euch sicherlich Gedanken über die kleinen Hüftringe. Die sich mehr oder weniger oft als sehr hartnäckig erweisen.  Klar, die Vorsätze sind da, abzunehmen und sich mehr zu bewegen. Nur mit der Umsetzung klappt es noch nicht so richtig.

Tipps rund um Nordic Walking

Hier ein paar kleine Tipps rund um das Nordic Walking. Ich weiß, es gibt in diesem Bereich nicht viel Neues und wahrscheinlich hat die Mehrheit von Euch es schon ausprobiert, richtig? Wie ich finde, ist Walking eine wunderbare Sache, um gesund und fit ins neue Jahr zu starten. Nicht nur für Sporteinsteiger bietet es eine hervorragende Möglichkeit, sein Herz-Kreislaufsystem zu stärken. Großer Vorteil: Es gibt keine Ausrede mehr, denn walken kann man überall und zu jeder Zeit! Was man benötigt sind gute Schuhe, den Temperaturen angepasste Kleidung, Nordic Walking Stöcke und los geht’s!

Bewegungen zu koordinieren

Wichtig hierbei ist es, am Anfang die Bewegungen zu koordinieren und die Stöcke richtig einzusetzen. Die Stöcke sollte man nicht hinterherschleifen oder zu weit vorne führen, denn Sie sind in diesem Fall nicht als Stützhilfe gedacht, sondern dienen dem besseren Vorankommen. Hier liegt oft der Fehler, nicht nur bei Einsteigern: Viele holen zu weit nach vorne aus und schwingen zu wenig weit nach hinten, damit nimmt man sich die Schubkraft, die von den Stöcken ausgeht und vernachlässigt gleichzeitig auch die Arm- und Schultermuskulatur. Jeder, der richtig walkt, spürt meist am nächsten Tag, nicht nur die Brust-, Rücken-, Po- und Beinmuskulatur, sondern auch seine Arm- und Schultermuskeln.

Eine der besten Sportarten

Deshalb umklammert man die Stöcke nicht immer fest, im Gegenteil: Das ständige Öffnen und Schließen der Hand, das Festhalten und Loslassen des Griffes verhindert a. ein krampfartiges Festhalten der Hand und b. trainiert es gleichzeitig auch die Koordination und die Handmuskulatur. Dies bedeutet: Der Stockeinsatz wird diagonal durchgeführt, dazu tritt der entgegengesetzte Fuß auf, man schiebt sich nach vorne, der Arm schwingt gleichzeitig nach hinten, der Griff wird ausgelassen und der Arm wird nach hinten im Ellbogen gestreckt.

Je größer die Schrittlänge, desto mehr geht es auf die Gesäßmuskulatur. Dabei den aufrechten Gang nicht vergessen und dabei die Schulterblätter nach hinten unten ziehen. Wer die Technik beherrscht, wird begeistert sein und das zu jeder Jahreszeit. Denn Nordic Walking ist aus gesundheitlicher Sicht eine der besten Sportarten und hat gegenüber Joggen den Vorteil, dass die Gelenke geschont werden, gleichzeitig jedoch 90 Prozent des gesamten Muskelapparates beansprucht wird. Zusätzlich wirkt es sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus, denn in der Natur kann man ja bekanntlich am besten abschalten und entspannen. Nordic Walking ist vor allem also für diejenigen geeignet, die nicht joggen sollen, wollen oder können, die aber sehr wohl etwas für ihre Gesundheit und Fitness tun möchten. Wer noch mehr möchte, kann am Ende einer Walkingrunde on Top noch Kräftigungsübungen für bestimmte Muskelgruppen durchführen, auf die man besonderen Wert legt.

Und das Dehnen nach dem Nordic Walking nicht vergessen. Hier benötigt man entweder nur die Stöcke oder eine Bank.

Dehnübungen

Nordic WalkingStretching für den Hüftbeuger

Stellt euch vor die Bank, Hände abstützen und dann ein Bein lang nach hinten ausstrecken in einen großen Ausfallschritt, das Körpergewicht in die Mitte verlagern und dabei den Oberkörper leicht aufrichten. Um die Dehnung des ausgestreckten Beines im Bereich der Hüfte zu intensivieren. Achtet dabei auf eure Bauchmuskulatur, den Bauchnabel fest nach innen ziehen, damit ihr nicht ins Hohlkreuz fallt.  Das Becken nicht verdrehen, das heißt: Beide Beckenknochen zeigen nach vorne.

Nordic WalkingStretching der Brustmuskulatur

Stellt euch aufrecht hin, die Füße sind parallel und hüftbreit geöffnet, greift die Stöcke mit beiden Händen hinter dem Rücken. Die Handrücken zeigen dabei zum Gesäß, die Arme sind gestreckt. Jetzt die Stöcke leicht vom Gesäß nach oben schieben, dann spürt ihr eine Dehnung in der Brustmuskulatur. Achtet auch hier wieder auf eure Körpermitte, indem ihr den Bauchnabel nach innen saugt und nicht in ein Hohlkreuz fallt. Die Schulterblätter ziehen gleichzeitig nach hinten unten Richtung Hosentaschen.

Tipp: Oft werde ich nach der Stocklänge gefragt, diese sollte circa 68-70% der Körpergröße entsprechen. Das heißtbeispielsweise bei einer Körpergröße von cm 1,72sind Stöcke von cm 1,70 genau richtig.

Tipps für die Ausrüstung und zum Lesen!

Über Astrid Förster 11 Artikel
Astrid Förster ist der Geheimtipp, wenn es um Fitness, Ernährung und Gesundheit geht. In ihrer langjährigen Tätigkeit in der Fitness-und Gesundheitsbranche hat sie ein breites Spektrum an Erfahrungen gewonnen, viele Trends kommen und gehen sehen. Die Personal Trainerin aus München hat es geschafft, selbst dem Thema Sport und Gesundheit kritisch gegenüber stehenden Menschen einen Weg aufzuzeigen, der Ihnen im weiteren Lebensweg eine dicke Portion mehr Lebensfreude beschert.

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