The Rose of Charity in Griechenland

©Christof Arnold für DS Automobiles

Sonne tanken und segeln für den guten Zweck

The Rose of Charity
©Christof Arnold für DS Automobiles

Segelspaß im Herbst in Griechenland – und dabei noch einmal Sonne und Frischluft tanken! Für 30 deutsche Film- und TV-Schauspieler, darunter Hannes Jaenicke, Thomas Heinze, Julie Engelbrecht, Adnan Maral, Saskia Vester, Constantin von Jascheroff und Heio von Stetten, hieß es Mitte Oktober „Leinen los“. Die französische Automarke „DS Automobiles“ hatte auch in diesem Jahr wieder zur Charity-Segel-Regatta geladen – und wieder zahlreiche Publikumslieblinge an Bord geholt. Für den guten Zweck: Neben dem sportlichen Aspekt und dem Gemeinschaftsgedanken standen beim „The Rose of Charity – DS Experience“ vor allem auch der Benefiz-Gedanke im Vordergrund. Denn mit dem „nass-sonnigen“ Event – das Thermometer zeigte sonnige 25 Grad – werden die „Seenotretter“ unterstützt.

Schauspieler Hannes Jaenicke gehört bei der Veranstaltung schon fast zum Inventar: „Und das, obwohl ich sehr wohl seekrank werde. Unter Deck ist es ganz schlimm, aber auf Deck passiert aber nichts.“ Trotzdem war er mit Feuereifer dabei: „Ein Highlight ist der Wind, den wir in den letzten zwei Jahren nur sehr bedingt hatten. Dieses Jahr sieht es sehr viel besser aus. Ich bin eine absolute Wassersportratte: Ich bin Surfer, Kite-Surfer, Windsurfer, Segler… Ich kann dieses Jahr allerdings nur vier Tage mitmachen, dann muss ich wieder los. Aber diese vier Tage machen wahnsinnig viel Spaß.“ Das schöne Wetter allein war für ihn nicht der einzige Grund für die Teilnahme: „Ich segle zwar lieber bei Sonnenschein und surfe gern ohne Neopren, aber ganz ehrlich: das Wetter ist mir ziemlich egal. Momentan sind es in München auch 22 Grad. Das Schöne ist, dass ich hier ein paar Kollegen treffe, die ich sonst nie sehe. Stefan Gubser zum Beispiel, den Schweizer Tatort-Kommissar, mit dem ich schon zusammen auf der Schauspielschule zusammen war. Aber das ist bald 40 Jahre her…. Wir sehen uns tatsächlich immer nur einmal im Jahr – und zwar hier.“ Auch in Griechenland fühlt er sich wohl: „Die Griechen sind ein Volk mit einer unglaublichen Lebensqualität und Lebensfreude. Wir Deutschen leben ja, um zu arbeiten. Die Südeuropäer hingegen arbeiten, um leben zu können. Sie sind sehr viel entspannter und gelassener als bei uns. Sie können auch mal richtig aus sich herauskommen, ohne sich dabei die Hucke vollzusaufen. Deswegen liebe ich Südeuropa. Meine Mutter ist italienischer Abstammung und hat immer ein großes Herz für die Mittelmeer-Anrainer gehabt.“

Der Startschuss für den Segeltörn fiel im Hafen Zea Marina bei Athen. Von dort aus konnten die Teilnehmer dann neben sommerlichen Temperaturen auch die schönsten Küsten Griechenlands, einsame Buchten und lange Strände genießen. Das gefiel auch Schauspieler Thomas Heinze: „Ich habe vor drei Jahren meinen Bootsführerschein auf Sardinien gemacht und wollte das Gelernte nun unbedingt in Taten umsetzen. Ich wollte von Anfang an mit auf einen dieser Segeltörns, aber hatte nie die Zeit dazu. Umso mehr freut es mich, dass es nun endlich geklappt hat. Es war für mich wie von Null auf 100. Ich muss gestehen, dass nicht mehr so viel vom Gelernten hängen geblieben ist. Ich muss hier wohl noch einmal ganz von vorne anfangen. Aber ich freue mich auf hohe Geschwindigkeiten, denn das finde ich super. Das hier geht richtig ab: Wir brettern übers Meer und ich freue mich darauf, alle anderen hinter uns zu lassen.“ Auch er ist Griechenland-Fan: „Ich war das erste Mal in diesem Land als ich „Homo Faber“ gedreht habe. Wir sind damals mit dem Schiff von Nizza nach Athen gefahren und haben dann hier weiter gedreht. Es waren tolle Dreharbeiten und es ist auch ein wunderbarer Film geworden. Es ist ein wunderschönes Land – unglaublich malerisch mit den weißen Häusern mit den blauen, gelben oder roten Fenstern. Ich kann nur die Sprache nicht.“

The Rose of Charity
©Christof Arnold für DS Automobiles

Vor allem viele TV-Kommissare hatten auf dem Segelschiff angeheuert. Der Schweizer Tatort-Kommissar Stefan Gubser zum Beispiel. Ebenso wie sein Kollege Daniel Roesner („Alarm für Cobra 11“), der sich gleich heimisch fühlte, denn er lebt in Köln auf einem Hausboot. Für ihn war es eine Premiere: „Für mich ist hier jede Stunde hier ein Highlight. In diesem Revier bin ich noch nicht gewesen, insofern ist alles neu. Ich war zwar schon oft in Griechenland kiten, aber noch nicht beim Segeln. Ich segle unheimlich gerne, und es ist wie ein Klassen-Treffen. Wir sind mit einer coolen Crew unterwegs, die Route ist vielseitig und wir tun dabei noch Gutes.“ Seekrankheit – für ihn ein Fremdwort: „Wenn ich eine Stunde unter Deck bei vollem Seegang kochen müsste, dann könnte ich seekrank werden. Aber sonst nicht.“

Die frische Meeresluft ließ sich auch Schauspielerin Saskia Vester um die Nase wehen. Und ging gleich unfreiwillig baden: „Ich liebe das Wasser, ich liebe das Meer und ich bin auch eine richtige Wasserratte. Ich bin heute unfreiwillig ins Hafenbecken gesprungen. Deswegen sehen meine Haare nun aus wie Mob“, lachte sie. „Ich bin mit meinem ganzen Gepäck abgetaucht, außerdem mit dem Handy – eine absolute Katastrophe.“ Gegen die Seekrankheit hatte sie ein Geheimrezept parat: „Ich bin nicht seetauglich. Aber ich habe bestimmte Bänder, die ich von einem Skipper bekommen habe, der selber nicht seetauglich war. Er schwört auf diese Dinger: Es gibt einen Triggerpunkt am Puls und die Bänder drücken dort drauf. Es funktioniert wirklich, ich kann es nur allen empfehlen. Seitdem bin ich nicht mehr seekrank. Aber ich muss sagen, dass ich bei starken Windstärken und wenn das Segelboot einen bestimmten Neigungswinkel hat, ich austicke. Dann bekomme ich Panik, kralle ich mich in die Reling, schaue nirgends mehr hin und bete zum lieben Gott.“ Auch sie war happy mit dabei zu sein: „Ich war schon ein paar Mal in Griechenland, nicht nur mit „The Rose of Charity“, sondern auch mit anderen Projekten. Ich liebe die Griechen und mag deren Mentalität unheimlich gern. Es ist ein tolles Land. Ich fühle mich hier irgendwie wie zu Hause.“

Gastgeber Patrick Dinger, Direktor der Premium-Marke DS, freute sich über das Engagement und den Feuereifer der prominenten Hobby-Segler: „Mit der Unterstützung des Rose of Charity – DS Experience verbinden wir Sport und Kultur mit sozialem Engagement. DS Automobiles steht für Werte wie Mut, Kreativität und Anspruch, deshalb passt diese Veranstaltung so gut zu uns.“

Dabei sein ist alles, so die Devise der Teilnehmer. Und so gab es am Ende des Events nur Gewinner. Seekrank hin oder her….
Dabei: Schauspieler Adnan Maral („Türkisch für Anfänger“), der wie Schauspielerin Julie Engelbrecht (Tochter von Constanze Engelbrecht) schon zur Vorbereitung auf den Törn im Mai bei der „Sailing Academy“ in Stralsund dabei gewesen war, Schauspieler Kai Albrecht (ehemals „Sturm der Liebe“), Schauspieler Andreas Borcherding, Schauspielerin Sina Bianca Hentschel, Schauspieler Kai Lentrodt (war bis vor kurzem in der ZDF-Krimi-Reihe “Ein starkes Team“ zu sehen), Schauspieler Jochen Nickel, Schauspieler Eckhard Preuß, Schauspielerin Birge Schade, Schauspieler Heio von Stetten, Schauspieler Constantin von Jascheroff: uvm.

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