Deutsch-Pop von ZU ZWEIT

©Ina Matthes

Album-Tipp: ZU ZWEIT

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Dass etwas musikalisch Wertvolles herauskommen kann, wenn sich zwei ehemalige Klassenkameraden nach über 15 Jahren treffen, zeigen die Songpoeten von ZU ZWEIT. In ihren Songs geht es dabei nicht nur um große Gefühle, sondern vor allem um den Alltag und die Herausforderungen der Generation Y – von Social Media über die moderne Unverbindlichkeit bis hin zum Online- und App-Dating.

Wie alles begann…

Schon in der Schulzeit hatten Alex Behrens und Max Bauer mit der Band „humid“ ihre ersten gemeinsamen Gehversuche im Musikbereich gestartet. Dann haben sich die beiden bewusst aus den Augen verloren, denn sie schwärmten für das gleiche besondere Mädchen. Erst 15 Jahre später erhielt Alex über Facebook eine Freundschaftsanfrage von Max. Die zwei haben sich getroffen, ausgesprochen und nach einem Männertrip in Prag entstand die Idee, wieder gemeinsam Musik zu machen. Diesmal sollte es aber in Richtung Deutsch-Pop gehen. Warum? Sie wollten Songs in ihrer Muttersprache schreiben, mit denen sich jeder identifizieren kann.

Momentaufnahmen

Als hätte es nie eine Unterbrechung gegeben, entstand 2017 in kurzer Zeit die EP „Kontrastprogramm“ mit fünf Songs, die auf den großen Musikplattformen erfolgreich geklickt wurden. „Der Name war Programm, schließlich strahlen die Songs Kontraste in vielen Formen aus“, wie Alex verrät. Max ergänzt: „Das fängt mit soften Tönen von mir an, die wir mit der eher rockigen Stimme von Alex kombinieren und reicht bis zur Tatsache, dass wir deutsche Musik machen, obwohl wir diese bisher gemieden haben.“ Die beiden produzierten weiter und so entstanden elf neue Songs, die in Eigenregie zum Debütalbum „Momentaufnahmen“ führten, das im März 2019 veröffentlicht wurde. Mit einem Händchen für fast schon vertraute Musik mit Texten, die jeden von uns beschäftigen, schaffen ZU ZWEIT deutschsprachigen Pop, der am Puls der Zeit ist und trotzdem anders.

So fühlt sich die Generation Y

„Momentaufnahmen“ spiegelt die Widersprüche der modernen Welt wider, in der sich die Generation Y zurechtfinden muss. Jeder Song bildet dabei ein anderes Thema ab, zeigt verschiedene Facette und hält Momente fest – akustisch, handgemacht, authentisch. So setzt sich „Alles anders“ mit der Frage auseinander, ob das Gras auf der anderen Seite viel grüner ist. „Wunderbar“ erinnert an eine längst vergangene Zeit und die Klavier-Ballade „Ein gutes Gefühl“ gibt den Glauben zurück, dass es die große Liebe womöglich doch irgendwo da draußen gibt. „Ticket um die Welt“ ist hingegen die erste Single-Auskopplung, die mit der Erkenntnis, dass man nicht die Flucht ergreifen muss, um zu sich selbst zu finden, gute Laune versprüht. Wie das klingt, erfahren die Besucher der „Langen Nacht der Musik“ am 4. Mai im Restaurant Irmi des Hotels Le  Méridien München, wenn ZU ZWEIT im Wechsel mit Schauspieler und Musiker Ben Blaskovic live auf der Bühne stehen. Hier kann man schon mal reinhören.

Über Stephanie Fischer 103 Artikel
Schnell war Stephanie Fischer vom Blick hinter den Kulissen während ihres Volontariats bei einer kleinen, selbstständigen TV-Redaktion fasziniert. Deshalb folgten nach ihrer Ausbildung zur Verlagskauffrau (Münchner Stadtmedien) Stationen bei u. a. G+J (ELTERN-Ratgeber), dem HÄFFT-Verlag inkl. PR-Fernstudium und der Pressestelle des Hotels Bayerischer Hof. Neben Monaco de Luxe ist Stephanie Fischer mit ihrem Kommunikationsbüro New Star Media in den Bereichen Redaktion, Lektorat und Kooperation tätig.

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