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Maibockanstich mit Django Asül

Maibockanstich in München

©Hofbräu

405 Jahre ist es her, dass Braumeister Elias Pichler dem Bayern-Herzog Maximilian I. stolz das erste Bockbier aus eigenem Hause kredenzte. Doch erst ab 1874 wurde das Bockbier auch im Hofbräuhaus selbst ausgeschenkt. 1910 führte HB-Wirt Karl Mittermüller dann den Maibockanstich als Spektakel für die „Großkopferten“ ein. Dieser Brauch hat sich zu einer liebgewonnenen Tradition entwickelt und auch in diesem Jahr findet der Anstich mit 600 Gästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft statt. Der BR sendet ab 20.15 Uhr.

Jedes Jahr im April wird Münchens ältestes Bockbier im Hofbräuhaus gefeiert und die Starkbier-Saison mit dem Maibockanstich eröffnet. TV-Zuschauer können im BR mit verfolgen, wenn die Führungsriege der bayerischen Politik von Festredner Django Asül ordentlich derbleckt wird. Schon im zwölften Jahr in Folge teilt der bayerisch-türkische Kabarettist treffsicher aus. Denn seine scharfsinnigen Analysen sind enthüllend und sein Wortwitz beißend. Im Anschluss wird Staatsminister Albert Füracker den Maibockanstich durchführen und das untergärige Starkbier zum Laufen bringen.

Münchens ältestes Bockbier

1589 wurde das Hofbräuhaus (hier) von Herzog-Wilhelm V. gegründet, um teure Importe aus dem niedersächsischen Einbeck zu beenden und den Hofstaat mit eigenem Bier zu versorgen. Nur wollte das selbst gebraute Braunbier dem Hof nicht so recht schmecken, ein stärkeres Bier musste her. Also warb man den Braumeister des Klosters Geisenfeld an. Elias Pichler experimentierte eine Weile und entwickelte 1614 das erste Münchner Bier nach Ainpöckhischer Art, den Maibock.

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