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Showcase mit Glashaus

Cassandra Steen in München

Glashaus Zwölf Jahre nach dem letzten gemeinsamen Studioalbum haben sich Cassandra Steen, Moses Pelham und Martin Haas wieder zu Glashaus vereint. Und das Ergebnis der Reunion in Form des neuen Albums „Kraft“ kann sich hören lassen. Gemeinsam zelebrieren sie wieder das, was sie seit ihrer ersten Single „Wenn das Liebe ist“ 2001 tun, wie kaum jemand in Deutschland: Gefühle in Songs mit Musik und Text zu vereinen, die erst so richtig zur Geltung kommen, wenn es ernst wird.

Gänsehaut-Feeling pur

Dass auch die höhere Gewalt nicht vor Glashaus selbst zurückschreckt, zeigte sich beim Showcase Ende April in München. Die Ausnahmekünstler starteten nicht zur verspätet ihre Live-Performance. Aufgrund einer stimmlich angeschlagenen Cassandra Steen musste auch der geplante Facebook-Livestream ausfallen. Die rund 100 geladenen Gäste hat das aber nicht gestört. Ein Konzert in der Kantine vom Plattenlabel Sony Music ist eben was Besonderes. Und Cassandra ein Profi. So präsentiert sie die erste Single-Auskopplung „Fühlt sich wie sterben an“ aus dem neuen Album „Kraft“ (VÖ: 28.04.) mit glasklaren Tönen, die berühren. An ihrer Mischung aus melancholischem Soul und Hip-Hop mit Texten aus der Feder von Moses Pelham hat sich nichts geändert.

Glashaus damals und heute

Glashaus Glashaus formten sich 2000 und wurden durch die Hits „Was immer es ist“, „Haltet die Welt an“ und „Du“ einem Millionenpublikum bekannt. Mit ihren drei Alben veränderten sie das Gesicht deutscher Soulmusik, die Pelham & Haas mit Xavier Naidoos „Nicht von dieser Welt“ drei Jahre zuvor im Grunde genommen erst mitbegründet hatten. Dann kam die Pause mit Soloprojekten jedes einzelnen. So veröffentlichte die Künstlerin vier Studioalben in Zusammenarbeit mit u. a. Adel Tawil „Stadt“ und Tim Bendzko „Unter die Haut“. Während der Arbeiten zu Xavier Naidoos „Nicht von dieser Welt 2“, kam das Gefühl auf, dass es an der Zeit sein könnte, wieder ein Glashaus-Album zu machen. Gedacht, getan. Man hört „Kraft“ an, wie selbstverständlich die drei miteinander interagieren. Beinahe wie ein Nachhause kommen, was auch dem Hörer (passend zum Titel) Kraft gibt.

Fotos: Stephanie Fischer

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